Liebe Leserin, lieber Leser,

heute schreibe ich über ein Thema, das meiner Meinung nach eine besondere Bedeutung für den Bewusstseinswandel oder –sprung hat, der sich aktuell als Zeitenwandel zeigt und nach Ansicht vieler Menschen zur Neuen Erde bzw. zum Aufstieg von 3D nach 5D führen soll. Es geht um die Illusionen, und ich will zeigen, dass wir durch die aktuellen Ereignisse aufgefordert werden, die Illusionen als solche zu erkennen, um die dahinterliegende Wahrheit zu sehen.

Wegen der Länge des Beitrages erscheint er in 2 Teilen. Hier also Teil 1.

Zusammenfassung

Schon immer bezeichneten die Weisheitslehrer der Welt diese als Illusion. Danach ist die Welt, wie wir sie wahrnehmen, eine Täuschung, hervorgerufen durch unser Denken, welches erst die Struktur schafft, als die wir die Dinge sehen. Nun ist es gewiss nicht leicht, die Illusion der materiellen Welt zu durchschauen. Den meisten Menschen ist es bisher jedenfalls nicht gelungen.

Aber über diese am schwierigsten zu erkennende Illusion hinaus gibt es eine Vielzahl Illusionen in der Welt, die wir sehr wohl als solche erkennen können. Einige der zumindest möglichen Täuschungen will ich Euch zeigen, damit Ihr sie ebenfalls als solche erkennt. Die Entdeckung, dass viele von uns als Wahrheiten bezeichnete Erscheinungen im Alltag, in der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und im Theater tatsächlich nur Illusionen sind, kann uns als Aufforderung dazu dienen, die Grundillusion des Seins ebenfalls zu erkennen.

So bietet uns also das gegenwärtige Weltgeschehen mit seinen mehr oder weniger offensichtlichen Illusionen die Gelegenheit, dem hinter allen Illusionen verborgenen Sein und dessen Wirk-lich(t)-keit unmittelbar zu begegnen.

Wahrnehmungen

In den folgenden Kapiteln werde ich immer wieder den Begriff der Wahrnehmung verwenden. Ich möchte deshalb hier erklären, was für mich Wahrnehmungen sind.

Da sind zunächst die fünf Sinneswahrnehmungen Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten, mit deren Hilfe ich die physische Realität erkenne und wahrnehme. Darüber hinaus gibt es aber weitere Sinne, ich nenne sie innere Sinne, mit denen wir unsere Gefühle, Begierden, Emotionen und Gedanken wahrnehmen. Ich will diese Sinne gar nicht weiter benennen, sondern darauf hinweisen, dass wir über diese unsere Innenwelt wahrnehmen.

Neben den Gefühlen, Emotionen, Begierden und Gedanken nehmen wir aber auch das wahr, was als geistige oder spirituelle Wirklichkeit bezeichnet werden kann. Wenn uns klar wird, dass es etwas Geistiges hinter der Materie geben muss, wird irgendwann dieser Sinn wach, der uns fühlen lässt, dass es das Geistige gibt. Erst durch diese Wahrnehmung wird aus dem intellektuellen Konstrukt eine Wahrheit.

Offensichtliche Illusionen

Ich beginne meine Betrachtung der Illusionen dieser Welt mit denen, die wir kennen, aber als Illusion akzeptieren. Letzteres einfach deshalb, weil sie uns gefallen, vielleicht sogar berauschen oder auch in irgendeiner Weise nützlich sind.

Optische Täuschungen

Wir alle kennen sie, die optischen Täuschungen, bei denen z.B. zwei parallele Linien scheinbar nach innen oder außen gewölbt sind. Es gibt Linienanordnungen, bei denen parallele Linien scheinbar zusammenlaufen. Zu den Täuschungen gehören auch die Vexierbilder, die je nach Betrachtung zwei völlig verschiedene Bilder zeigen. Mal sehe ich z.B. eine Vase und dann zwei einander zugewandte Gesichter.

Auch in den Bereich der optischen Täuschung kann man die Nordlichter einordnen, die uns an Vorhänge oder wehende Tücher erinnern. Tatsächlich sind es aber nur Lichterscheinungen in der Atmosphäre, die durch Ionisierung der Luftmoleküle entstehen.

(Illusions)Theater und Zauberer

Schon eine ganz normale Theateraufführung kann als Illusion betrachtet werden. Zwar ist alles, was auf der Bühne geschieht, direkt vollständig zu erkennen, aber die Handlung selbst stimmt in vielen Fällen nicht mit den eigenen Erfahrungen überein. Obwohl wir den Sinn und die Absicht der Handlung verstehen, sehen wir sie doch als etwas Künstliches oder als realitätsfern an. Diese Art der Illusion ist uns vollkommen bewusst. Wir akzeptieren sie als künstlerische Ausdrucksform, weil in der Überspitzung z.B. einzelner Charaktere oder im Weglassen einzelner Aspekte das betont wird, was der Autor oder Regisseur für besonders wichtig hält.

Anders ist es schon beim Zauberer. Wir wissen zwar, dass wir getäuscht werden, aber wir freuen uns an den Effekten und bewundern die Schnelligkeit sowie Geschicklichkeit des Akteurs. Wir wissen, dass er unsere Aufmerksamkeit vom eigentlichen Geschehen ablenkt auf scheinbar Wichtiges. Aber wir freuen uns über jeden gelungenen Trick und versuchen diesen zu durchschauen.

Noch eindrucksvoller täuschen die Illusionskünstler. Sie verwenden auch technische Möglichkeiten der illusionären Darstellung, auf die ich noch zu sprechen komme. In jedem Fall aber lassen wir uns gern von deren scheinbaren Zauberwelten gefangen nehmen. Wir sind fasziniert, wenn sie plötzlich scheinbar fliegen oder unmittelbar von einem Punkt zu einem anderen gelangen. Eine wichtige Rolle bei diesen Illusionen spielen die Beleuchtungseffekte und spezielle Techniken der virtuellen Realität.

Auf jeden Fall gehen wir in all diesen Fällen zufrieden heim und freuen uns sogar darüber, dass wir so vortrefflich getäuscht und im wahrsten Sinne des Wortes hinters Licht geführt wurden.

Virtuelle Realität

Ein weiteres Beispiel bewusst in Kauf genommener Illusionen ist die sog. virtuelle Realität vieler Computerspiele, Filme und holographischer Bilder. Bereits kurz nach der Erfindung des Lasers wurden mit deren Hilfe holographische Bilder erzeugt. Dabei handelt es sich um Bilder, die vollständig dreidimensional wirken, und die, wenn man um sie herum geht, sogar aus allen Richtungen betrachtet werden können.

Die Faszination für diese Art der virtuellen Realität besteht in der vermeintlichen Echtheit, mit der der Spieler im Geschehen ist. Mit Hilfe der digitalen Technik ist es inzwischen möglich, holographische Bilder und auch Filme sehr einfach zu erzeugen. Diese Möglichkeiten nutzen auch Künstler, um dreidimensionale Bilder zu präsentieren.

Eindrucksvolle Beispiele solcher dreidimensionaler Illusionsfilme findest Du auf YouTube z. B. unter dem Stichwort „Schlosslichtspiele Karlsruhe“. Bei diesen wird das gesamte Schloss als Projektionsfläche für riesige dreidimensionale Bilder genutzt, hinter denen das Schloss nicht mehr als solches zu erkennen ist.

Auch in diesen Fällen lassen sich die Spieler oder die Zuschauer gern bewusst täuschen und gehen mit dem Gefühl nach Hause, Zeuge außergewöhnlich beeindruckender Vorstellungen gewesen zu sein.

Gesellschaftlich geprägte Illusionen

Jetzt möchte ich einen Aspekt illusionärer Wahrnehmungen beleuchten, der nicht mehr offensichtlich ist, aber dennoch durchschaubar, wenn die Menschen bereit sind, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Ich meine Illusionen auf Grund gesellschaftlicher und kultureller Konventionen und Übereinkünfte.

Freiheit, Selbständigkeit, Verantwortung

Sicher glaubst Du, liebe Leserin, lieber Leser, frei zu sein. Vermutlich auch, Verantwortung für dies und das, besonders aber für dich selbst zu tragen sowie selbständig zu denken und Entscheidungen zu treffen. Aber ist das tatsächlich so? Prüfe es bitte selbst, indem Du Dir selbst die in den folgenden Absätzen formulierten Fragen ehrlich beantwortest.

Freiheit

Die Täuschung kann schon damit beginnen, dass Du Freiheit vielleicht daran misst, ob Du das tun darfst, was Du tun möchtest. Aber ist das Freiheit und tust Du wirklich das, was Du tun möchtest? Oder kann es auch sein, dass Du eher das tust, von dem Du glaubst, es aus irgendeinem Grunde tun zu müssen? Zum Beispiel, weil der Chef, die Partnerin, der Partner, die Eltern oder welche Autorität auch immer, es so will oder wollen? Oder willst Du Dir selbst etwas beweisen? Strebst Du vielleicht einen bestimmten Status an oder willst einen solchen aufrechterhalten und jeder soll sehen, dass Du diesen Status hast? Frage Dich das einmal und sei Dir gegenüber ganz ehrlich und offen. Wie auch immer Deine Antwort ausfällt, Du wirst in jedem Falle erkennen, dass Du zwar so etwas wie äußere Freiheit genießt, aber Du doch innerlich in Konventionen, Glaubenssätzen usw. gefangen sein kannst.

Ich meine, echte Freiheit kann nur in mir selbst entstehen. Erst wenn ich frei von Vorurteilen, Meinungen anderer Menschen, Beurteilungen, Glaubenssätzen, Ängsten, Autoritäten, inneren Zwängen, Gewohnheiten, Programmierungen, Verhaltensmustern bin, kann ich von Freiheit sprechen. Wenn ich also von allem, was mich konditioniert und festgelegt hat, in der Tiefe unabhängig bin, erst dann bin ich frei. Andernfalls lebe ich in der Illusion, frei zu sein.

Selbständigkeit

Hiermit meine ich nicht die berufliche Selbständigkeit im Gegensatz zu einer angestellten Erwerbstätigkeit. Ich meine die Handlungen, Tätigkeiten, Gedanken und Meinungen, die meinem Selbst, also meinem Wesenskern entspringen. Das setzt voraus, dass ich mit meinem Herzen in Kontakt bin und konsequent nur auf dessen Stimme höre. Und jetzt frage Dich wieder, und lausche ganz tief in Dich hinein, um die ehrliche Antwort zu vernehmen. Bist Du mit Dir selbst im Kontakt? Weißt Du, was Dein Wesen ist? Woher weißt Du, ob Du mit deinem Wesen verbunden bist? Kennst Du den Unterschied zwischen der Verbindung zu Deinem Selbst und Deinen Identifikationen? Bist Du also wirklich selbständig oder lässt Du Dich von einer Scheinselbständigkeit täuschen?

Verantwortung

Was bedeutet für Dich Verantwortung? Hat Verantwortung für Dich etwas mit bestimmten Aufgaben oder gar Pflichten zu tun? Fühlst Du Dich verantwortlich für bestimmte Menschen oder Projekte? Oder meinst Du gar, Verantwortung für den Fortbestand des Planeten zu haben?

Wenn Du eine dieser Fragen mit Ja beantwortest, wie bist Du dann zu dieser Verantwortung gekommen? Hast Du sie übernommen, weil sich kein anderer gefunden hat oder hast Du sie übernommen, weil Du Dich dadurch geehrt und mehr geachtet fühlst? Hast Du sie übernommen, weil Du ein hohes Gehalt dafür erhältst oder hast Du das Gefühl, dadurch mehr Einfluss auf das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Geschehen zu haben? Sicher gibt es noch mehr Gründe und Motive, die als Rechtfertigung zur Übernahme von Verantwortung dienen können.

Aber hast Du tatsächlich die Verantwortung, die Du vermeintlich trägst, unter der Du vielleicht schon fast erdrückt wirst? Ich denke, die Übertragung von Aufgaben, Pflichten und Zuständigkeiten für Menschen, Tiere, Sachen, Finanzen, Prozesse und Produkte unter dem Deckmantel der Verantwortung ist letztlich ein Spiel mit der Macht und der Eitelkeit der Menschen. Wenn ich jemandem sage, dass er die Verantwortung für 1000 Menschen eines Betriebes hat und ihn dafür gut bezahle, dann fühlt sich dieser Mensch aus der Masse herausgehoben, geachtet und erhaben.

Aber kannst Du tatsächlich die Verantwortung für 1000 Menschen übernehmen? Nein, es geht nicht, denn Verantwortung ist Deine individuelle Antwort auf die Herausforderungen, die Dir das Leben stellt. Jeder dieser 1000 Menschen hat die Verantwortung für sich ganz allein und Du hast nur die Verantwortung für Dich und Dein Leben. Bezogen auf das Produkt oder Projekt, dass Du mit den 1000 Menschen gemeinsam bearbeitest, hat jeder einzelne die Verantwortung für seinen Bereich und seine spezielle Aufgabe. Du als Leiter hast nur die Aufgabe, darauf zu achten, dass das Produkt rechtzeitig und ordnungsgemäß fertiggestellt wird. Und selbst das kannst Du nicht unbedingt erfüllen. Die zeitliche Verzögerung oder ein Fehler nur eines Mitarbeiters kann das ganze Projekt verzögern oder das gesamte Produkt untauglich machen.

Siehst Du jetzt, dass die Verantwortung für Menschen und Dinge außerhalb unseres Selbst nur eine Illusion ist?

Sicherheit

Das Streben nach Sicherheit ist wohl eines der häufigsten Motive für bestimmte Entscheidungen oder Handlungen. Deshalb frage ich Dich wieder direkt. Möchtest Du Dich sicher fühlen? Wenn ja, in welchen Beziehungen, unter welchen Umständen und mit welchen Methoden versuchst Du, Sicherheit zu erlangen? Suchst Du Sicherheit im Außen oder suchst Du sie in Dir? Hast Du jemals im Außen Sicherheit gefunden? Haben sich vermeintliche Sicherheiten als letztlich unsicher erwiesen? Wie lange erwies sich ein Zustand als sicher, bevor Du erkennen musstest, dass die Sicherheit trügt?

Glaubst Du, dass Dir Verträge, Versicherungen, Abkommen und Vereinbarungen Sicherheiten bieten können? Glaubst Du, dass politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Entscheidungen sogenannter Fachleute und Experten bestimmte Verhältnisse sicher machen?

Für mich habe ich erkannt, dass ich keine Sicherheit im Außen finden kann. Nach meinem Verständnis des Lebens wäre äußere Sicherheit gleichbedeutend mit Stillstand des Lebens. Ich möchte aber Bewegung, Entwicklung und Entfaltung in meinem Leben und dafür auch Risiken eingehen. Nach meinen bisherigen Lebenserfahrungen gibt es überhaupt keine Sicherheit, auch nicht im Inneren. Was ich aber finden kann, ist die Gewissheit, dass mein Leben bedeutend ist, dass ich eine Aufgabe, eine Bestimmung habe. Und wenn ich dieser Bestimmung und der damit verbundenen Führung vertraue, habe ich das Gefühl, dass alles, was mir im Leben begegnet, für mich richtig ist. In diesem Sinne verleiht mir das Vertrauen in die geistige Führung die Sicherheit, auf meinem richtigen Weg zu sein.

Alle anderen vermeintlichen Sicherheiten erweisen sich bei genauer Betrachtung als Illusionen.

Naturwissenschaftliche Illusionen

Ja, auch die angeblich so exakten Naturwissenschaften sind voller Illusionen, wie Du hoffentlich gleich erkennen wirst.

Schon die Annahme, dass mit Hilfe der Naturwissenschaften die Welt und das Leben verstanden werden könne, ist eine Illusion. Warum? Weil jede Wissenschaft, also auch die der Natur, immer bestimmte Voraussetzungen oder Axiome enthält, auf denen sie aufbaut. Die Naturwissenschaft hat die Natur zum Gegenstand ihrer Untersuchungen. Und da geht es schon los. Was ist die Natur? Was gehört alles zur Natur? Beschränkt sich die Natur auf die mit den fünf Sinnen wahrnehmbaren Erscheinungen oder gehören auch die nicht sichtbaren Phänomene dazu? Sind Psyche, Geist und Seele Teile der Natur? Wenn ja, wie können sie untersucht werden? Existieren Geist und Seele überhaupt? Wenn ja, sind sie Ausdruck spezieller materieller Wechselwirkungen im Gehirn oder ist die Materie Ausdruck geistiger Prozesse?

Diese Fragen sollten schon deutlich gemacht haben, dass die Naturwissenschaft als Mittel zur Erkenntnis des Seins und seiner Ursachen wohl eher nicht geeignet ist. Doch ich will noch konkreter werden und zeigen, dass einige naturwissenschaftliche Theorien eher Illusionen als haltbare Theorien sind. Was ist überhaupt eine Theorie? Eine Theorie beruht auf einer Annahme, für deren Richtigkeit einige beobachtbare Tatsachen sprechen. Eine Theorie ist nur so lang als mögliche  Erklärung für bestimmte Beobachtungen gültig, bis ein Experiment oder eine neue Beobachtung diese Theorie eindeutig widerlegt.

Schauen wir uns also jetzt einige Theorien an.

Urknall

Die Theorie des Urknalls geht davon aus, dass irgendwann in ferner Vergangenheit vor ca. 13,8 Milliarden Jahren die Materie und der Raum aus dem Nichts heraus entstanden sind. Was davor war und wieso sich etwas aus Nichts entwickeln kann, beantworten uns die Astrophysiker nicht.

Die Annahme, dass es so gewesen sein könnte, beruht auf der weiteren Annahme, dass sich das Universum seit seiner Entstehung in einer fortwährenden Ausdehnung befindet. Diese Ausdehnung wird mit der sog. Rotverschiebung des Lichtes ferner Galaxien und Sterne erklärt. Dies muss aber nicht der Fall sein, denn auch eine schnelle Rotation um ein gemeinsames Zentrum führt zu einer Rotverschiebung.

Selbst wenn sich Galaxien und Sterne von uns fortbewegen, ist dies aber nicht zwangsläufig immer der Fall gewesen. Manche Astrophysiker gehen von einem pulsierenden Weltall aus. Danach würden sich die Objekte bis zu einem bestimmten Höchstwert voneinander entfernen, dann wieder bis zu einem Mindestwert einander annähern und so im ständigen Wechsel immer fort.

Unabhängig davon, ob wir von einem Urknall ausgehen, von einem ewig bestehenden immer gleich großen rotierenden Universum oder von einem ewig pulsierenden Weltall, können wir die Frage nicht beantworten, wie denn die Welt entstanden ist. Unser vermeintliches Verständnis stellt sich also als Illusion heraus.

Relativitätstheorie

Auch diese kann bei genauer Betrachtung nur als Illusion bezeichnet werden, und das haben viele hundert Physiker seit ihrer Entstehung nachgewiesen. Selbst Einstein hat bis zu seinem Tod immer wieder an der Richtigkeit seiner Theorie gezweifelt.

Drei Voraussetzungen, auf denen diese Theorie beruht, sind bisher nie überprüft oder bewiesen worden. Die wichtigste Voraussetzung ist die, dass das Licht sich im ganzen Universum mit der stets konstanten Geschwindigkeit von etwa 300 000 km pro Sekunde ausbreitet. Bisher wurde kein Versuch unternommen, diese Annahme tatsächlich zu beweisen. Die zweite Voraussetzung ist die, dass sich Licht stets geradlinig ausbreitet. Auch diese Annahme beruht nur auf Beobachtungen über geringe Entfernungen. Die dritte Annahme ist die, dass es keinen Äther gebe. Diese Annahme mag auf dem von Michelson und Morley durchgeführten Versuch von 1887 beruhen, wird aber von Einstein nicht ausdrücklich so gesagt. Neuere gleichartige Experimente legen aber sehr wohl nah, dass es doch einen Äther geben könnte.

Wichtiger erscheint mir aber die Tatsache, dass die Relativitätstheorie Widersprüche enthält, die als Paradoxa erklärt werden, um sie nicht als Widersprüche zu erkennen. Ein Beispiel: Ein Skifahrer rast mit fast Lichtgeschwindigkeit einen Gletscher hinab, in dem sich ein Spalt befindet, der exakt so breit ist, wie die Länge der Skier. Für den Skifahrer ist der Spalt nur wenige cm breit, also leicht zu überfahren, aber für einen Beobachter am Spalt sind die Skier nur wenige cm lang und der Skifahrer muss in den Spalt fallen.

Worin besteht nun die Illusion? In meiner Wahrnehmung des Skifahrers oder im Modell der Relativitätstheorie?

Klimawandel menschgemacht?

Dieses Beispiel betrachtet eine sehr aktuelle Behauptung, wegen der sich schon tiefe Gräben in unserer Gesellschaft gebildet haben. Es geht um die Behauptung, der Klimawandel sei durch das von Menschen erzeugte CO2 in Gang gekommen und könne nur durch eine Reduktion des CO2-Ausstoßes auf Werte vor 1990 wieder gestoppt werden.

Mit Hilfe rein mathematischer Modelle wurde berechnet, dass eine Erhöhung der durchschnittlichen Erdtemperatur um zwei Grad gegenüber derjenigen von 1990 zu Umweltkatastrophen führe, die das Leben auf der gesamten Erde nahezu auslöschen.

Wir haben hier ein Beispiel dafür, wie rein mathematische Modelle, zwar beobachtete Phänomene und Messwerte, z. B. Temperaturen, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Niederschläge und viele andere, berücksichtigen, aber die Wechselwirkungen nicht vollständig erfasst und verstanden haben. Andererseits wird kein einziges Experiment durchgeführt, an dem die Modelle überprüft werden können. Insbesondere ist bisher kein ernsthafter Versuch durchgeführt worden, der belegen könnte, dass tatsächlich ein höherer CO2-Gehalt der Luft auch zu einer höheren Lufttemperatur führt.

Es ist also möglich, dass die Annahme, der Klimawandel sei durch menschliche Aktivitäten verursacht, eine Illusion ist.

 

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